Keine Hochspannungsleitung in den Bereich biologischer Lebensmittelerzeugung

 

 

Die Erzeugung von biologischen Lebensmitteln bedarf eines besonderen Aufmerksamkeit um schädliche Umwelteinflüsse aus den Wachstum- und Entwicklungsprozessen von Boden, Pflanzen und Tieren fernzuhalten.

Gemeinsam mit den Hofkunden möchten wir beim Bürgerdialog Stromnetz die Eingabe machen keinen Leitungsverlauf in den Gemarkungen Bottorf und Borg zu planen.

 

Eine Hochspannungsleitung  bringt im wesentlichen folgende Gesundheitsgefahren mit sich:

 

   - Stromleitungen ionisieren die umgebende Luft. Diese Ionisierung erzeugt eine zusätzliche Luftverschmutzung  durch das Entstehen von Ozon 3. Diese Partikel werden von allen Organismen aufgenommen und stellen eine herhebiche Gesundheitsgefahr dar.

    - Studien zeigen, dass  Elektromagnetische Felder  Stressreaktion von Zellen in unserem Körper aber auch in den Zellen von Pflanzen und Tieren auslösen. Dadurch werden Elektronen zu unkontrollierten Wechselwirkungen mit biochemischen Prozessen in der DNA  angeregt. Es kommt zu fehlerhaften DNA Kopien, das Krebsrisiko steigt.

    - Elektromagnetische Felder beschleunigen die Reaktionsgeschwindigkeit in den Zellen, dh. die Elektronentransferrate in den körpereigenen biologischen Prozessen steigt an

    - Elektromagnetische Felder konkurrieren mit den chemische- treibenden Kräften der körpereigenen biologischen Prozesse

    - Effekte mit der Frequenz variieren.  Es scheinen sich verschiedene Frequenzen  auf die  verschiedenen Reaktionen  in den Organismen unterschiedlich auszuwirken: ATPase (60Hz), Cytochrom-Oxidase (800 Hz), BZ (250Hz)

 

 

Fachliche Erklärungen:

 

Die Magnetfelder unter einer Hochspannungsleitung ändern sich in Abhängigkeit von den durchfließenden Strömen unterschiedlich nach der Tages- und Jahreszeit. Auch wenn Sie jetzt wenig Magnetismus messen, kann es in einem Jahr ganz anders aussehen. Die elektrischen Wechselfelder, die unterhalb einer Hochspannungsleitung entstehen, sind dort auch besonders hoch. Im allgemeinen werden solche äußeren elektrischen Felder von der Baumasse eines Hauses gegen Erde abgeleitet.

Die möglichen gesundheitlichen Folgen davon kann man in dem Buch “Stress durch Strom und Strahlung” von Wolfgang Maes nachlesen. Die vorgeschlagenen Abstände von 1 bis 2 km zur Hochspannungsleitung oder auch Bahn- Oberleitungen sind sicherlich wünschenswert, in der Praxis oft weniger einzuhalten. Sie resultieren aus Untersuchungen an Kindern, bei denen die Häufigkeit, an Leukämie zu erkranken, höher war, wenn sie in der Nähe und im Windschatten der Hochspannungsleitungen wohnten. Man vermutet, dass die Luft durch die Hochspannung verändert wird (Ozonbildung und andere Veränderungen) und dass dadurch die Gesundheit der Menschen beeinträchtigt wird.

 Die Grenzwerte des Standards der Baubiologie liegen für das magnetische Wechselfeld bei 20 nT (Nanotesla) für ungestörtes Schlafen und Daueraufenthalt.

Lassen Sie sich auch nicht auf Vergleiche des technisch erzeugten magnetische Wechselfeldes mit dem Erdmagnetfeld ein, das bekanntlich ca. 40.000 nT hat. Hier handelt es sich um ein magnetisches Gleichfeld, an das unser Organismus seit Millionen von Jahren gewöhnt ist.

 

 

 

 

Hochspannungsleitungen erhöhen Krebsrisiko 

 

Das zeigen neueste statistische Untersuchungen des Krebs-Forschungsinstituts der University Bristol  Personen, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen leben, sind laut einer britischen Studie erhöhter Krebsgefährdung ausgesetzt. Bei Untersuchungen hat sich gezeigt, die höheren Krebsfälle befinden sich nur dort, wo der Wind vermehrt von den Stromleitungen her weht. Das Forschungsteam um Alan Preece vom Krebs- Forschungsinstitut der Bristol University hatte die Krebsfälle von Menschen, die maximal 400 Meter von Stromleitungen leben, für ganz Südwest-England statistisch ausgewertet. Laut Peerce ist das Krebsrisiko dort im Durchschnitt 29 Prozent höher als anderswo.  Da dies nur in Bereichen gilt, wo der Wind von den Hochspannungsleitungen her kommt, könnte es laut Peerce an so genannten den Aerosolen liegen, die sich durch die elektrischen Felder aufladen.  Diese Theorie wurde schon vor einiger Zeit vom Physiker Denis Henshaw (ebenfalls Bristol University) entwickelt. Henshaw hatte herausgefunden,dass die Stromleitungen die umgebende Luft ionisieren, was die Luftverschmutzung in den betroffenen Gebieten gefährlicher machte als es normalerweise der Fall ist. Die Schmutzteilchen werden durch die Stromleitungen aktiv aufgeladen und dann mit dem Wind fortgetragen

Wenn die unter Aufladung stehenden Schmutzteilchen vom Menschen eingeatmet werden, können sie sich wegen ihrer elektrischen Ladung viel leichter in der Lunge festsetzen und so leichter eine krebsauslösende Rolle spielen. 

Quelle: Krebs-Forschungsinstitut der University Bristol

 

 

 

 Japan: Leukämie unter Hochspannungsleitungen In der japanischen Zeitung “The Asahi Shimbun” wurde am 26. 8. 2002 ueber Zwischenergebnisse einer Studie berichtet, in der 350 leukaemiekranke Kinder unter 15 Jahren beobachtet wurden. Als Kontrollgruppe dienten 700 gesunde Kinder.

Die Forscher fanden heraus, dass Kinder, die in Wohnungen mit 0,4 Mikrotesla oder mehr lebten, doppelt so oft an Leukaemie erkrankten als Kinder, die in durchschnittlich belasteten Wohnungen (0,1 Mikrotesla) wohnten. Dabei wurden der Abstand der Wohnung zu Hochspannungsleitungen und die benutzten Elektrogeraete in die einwoechigen Messungen einbezogen.

Damit bestaetigten die Japaner eine Studie der WHO und der IARC aus dem vergangenen Jahr, die zwanzig westliche Studien auswerteten. Sie kamen auch zu dem Schluss, dass es einen Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und dem Anstieg des Krebsrisikos gibt.

Die schwedische Regierung begann schon 1993 Hochspannungsleitungen aus der Nähe von Schulen oder Kindergarten zu entfernen. Im US-Staat Tennessee müssen Hochspannungsleitungen einen Abstand von 400 Metern zu Schulen einhalten.

 

 

Einen zusammenhängende Information bietet das Video https://www.youtube.com/watch?v=xPU1wdWZXUs

Interview mit Umweltexpertin Cindy Sage zu elektromagnetischen Feldern (EMF)

 

https://www.youtube.com/watch?v=xPU1wdWZXUs

 

Wissenschaftliche Untersuchung: Hochspannungsleitungen haben Auswirkungen auf den Hormonspiegel

Hochspannungsleitungen haben einen EInfluss auf den Hormonspiegel. (Bild: Gina Sanders/fotolia.com)

Studie: Hochspannungsleitungen wirken sich auf die Gesundheit aus
Hochspannungsleitungen haben Auswirkungen auf den Hormonspiegel – jedoch jahreszeitlich schwankend. Forscher haben nun festgestellt, dass Kälber, die elektromagnetischen Wechselfeldern ausgesetzt waren, im Winter weniger des Schlafhormons Melatonin produzieren als im Sommer. Frühere Untersuchungen wiesen auf einen Zusammenhang zwischen unterdrückter Melatonin-Produktion und dem Auftreten von Kinderleukämie in der Nähe von Hochspannungsleitungen hin.

Niedrigere Schlafhormon-Produktion im Winter
Hochspannungsleitungen haben Auswirkungen auf den Hormonspiegel – allerdings jahreszeitlich schwankend. Die Universität Duisburg-Essen (UDE) berichtet in einer Pressemitteilung, dass ein internationales Team unter der Leitung von Prof. Dr. Hynek Burda von der UDE herausgefunden hat, dass Kälber, die elektromagnetischen Wechselfeldern ausgesetzt waren, im Winter weniger vom Schlafhormon Melatonin produzieren als im Sommer. Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre Ergebnisse nun in den „Scientific Reports“, einem Fachjournal der renommierten Nature Gruppe.

Hochspannungsleitungen haben einen EInfluss auf den Hormonspiegel. (Bild: Gina Sanders/fotolia.com)
Hochspannungsleitungen haben einen EInfluss auf den Hormonspiegel. (Bild: Gina Sanders/fotolia.com)

Kinderleukämie in der Nähe von Hochspannungsleitungen
Melatonin entsteht nachts in der Zirbeldrüse des Gehirns und gelangt über den Blutkreislauf zu fast jeder Zelle des Körpers, wo es vielfältige Funktionen erfüllt. Es steuert die Tages- und Nachtrhythmik und trägt dazu bei, das Immunsystem zu stärken. Zudem soll es vor Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer schützen. Frühere Studien legten einen Zusammenhang nahe zwischen der unterdrückten Melatonin-Produktion und dem Auftreten von Kinderleukämie in der Nähe von Hochspannungsleitungen. Allerdings war dies bislang nicht eindeutig nachweisbar. In manchen Fällen waren die Melatonin-Konzentrationen bei Tieren, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen gehalten werden, erhöht, in anderen Fällen waren sie erniedrigt und manchmal blieben sie auch unbeeinflusst.

Hochspannungsleitungen beeinflussen Milchertrag von Kühen
Ein internationales Team aus tschechischen, deutschen und belgischen Wissenschaftlern ging dem nun genauer nach. Die Forscher untersuchten eine zentrale Voraussetzung der „Melatonin Hypothese“ anhand des Speichels junger Rinderkälber. Studienleiter Prof. Dr. Hynek Burda erklärte: „Wir haben uns deshalb für Kälber entschieden, weil Bauern bereits seit längerem darüber diskutieren, ob Hochspannungsleitungen die Gesundheit und den Ertrag ihres Milchviehs beeinflussen. Außerdem konnte unsere Arbeitsgruppe schon früher nachweisen, dass Rinder Magnetfelder wahrnehmen.“

Elektromagnetische Magnetfelder wirken sich auf Melatonin-Produktion aus
Das Team konnte nun zeigen, dass Kälber tatsächlich weniger Melatonin produzieren, wenn sie elektromagnetischen Magnetfeldern ausgesetzt sind. Interessanterweise aber nur im Winter, im Sommer verkehrt sich der Effekt sogar leicht ins Gegenteil. „Dieser saisonale Effekt des Magnetfeldeinflusses ist eine neue Erkenntnis, die die bisherigen Studien in einem neuen Licht erscheinen lässt. Er könnte auch erklären, weshalb es bislang so uneinheitliche Ergebnisse bei Wiederholungsexperimenten gab“, so Burda.

Einfluss auf die Gesundheit
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass magnetische Wechselfelder offensichtlich einen Einfluss auf die Gesundheit haben. Dieser ist aber deutlich komplexer als bisher angenommen. Wie es in der Pressemitteilung abschließend heißt, könnte sich der nun gezeigte saisonale Einfluss als zentral für das Verständnis der Mechanismen erweisen, die der Wechselwirkung zwischen Magnetfeldern, vegetativer Physiologie und Gesundheit zugrunde liegen. Auch wenn es unter Wissenschaftlern seit Jahren umstritten ist, ob und wie gefährlich die Auswirkungen von Stromleitungen und Magnetfeldern sind, hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Vergangenheit vor der hochfrequenten elektromagnetischen Strahlung, die beim Mobilfunk verwendet wird, gewarnt. (ad)

 

 

 

 

 

 

 

BLANK, MARTIN, Ph.D
Special Lecturer (Retired)

Effects of electromagnetic radiation (EMR) on cells and reactions with DNA, as in the cellular stress response.


Email:mb32@columbia.edu

       

MARTIN BLANK earned PhDs in physical chemistry (1957) from Columbia University and in colloid science (1960) from University of Cambridge. He came to the department in 1959, retired as Associate Professor in 2011 and is now a Special Lecturer. His research has been on membranes, transport processes, excitation, and recently on health effects of electromagnetic radiation (EMR). His book on health effects of EMR is due out at the end of 2013.

During his tenure, he had short-term appointments at 11 universities around the world, as well as at five industrial research labs and the US Office of Naval Research. He also organized many meetings, including two World Congresses on Electricity and Magnetism in Biology and Medicine, 4 Erice (Italy) Courses on Bioelectrochemistry, and he started the Gordon Research Conferences on Bioelectrochemistry. He has been Chairman of the Organic and Biological Division of the Electrochemical Society, President of the Bioelectrochemical Society, President of the Bioelectromagnetics Society, and has been on editorial boards of Journal of the Electrochemical Society, Bioelectrochemistry and Bioenergetics, Electromagnetic Medicine and Biology. He was editor of the 2009 special issue of Pathophysiology on EMR. He has published over 200 papers and reviews, as well as twelve edited books on electrical properties of biological systems, including the Proceedings of the First World Congress on "Electricity and Magnetism in Biology and Medicine", "Electromagnetic Fields: Biological Interactions and Mechanisms". He was one of the organizers of the online Bioinitiative Report, and edited the 2009 update in Pathophysiology.

Current Research

Electromagnetic radiation (EMR) has been used therapeutically for accelerated healing and pain control, but they have also been associated with adverse health effects. To understand these biological effects, we have been studying the interaction of low frequency EM fields with cells at both the cellular and molecular levels. Our studies with cells have shown that power frequency (60Hz) fields induce stress genes and stress response proteins in cells. The stress response is a protective mechanism induced by harmful environmental stimuli and is characterized by the synthesis of specific proteins that assist the renaturation and transport of damaged proteins. Our studies suggest that EMR initiates the stress response by interacting with electrons within DNA. We have identified a 900 base pair segment associated with the response to EMR, that when removed, eliminates the response, and when transfected into a reporter construct, causes the construct to become EMR responsive. We have also investigated EMR interactions at the molecular level through effects on three reactions, electron transfer in cytochrome oxidase, ATP hydrolysis by the Na,K-ATPase, and the Belousov-Zhabotinski (BZ) reaction (the catalyzed oxidation of malonic acid). All three reactions show:

• EMR accelerates the reaction rate, i.e., electron transfer rate
• EMR competes with the chemical force driving the reaction, so the effect of EMR varies inversely with the reaction rate
• Interaction thresholds are low, comparable to levels found in EMR-cancer epidemiology studies
• Effects vary with frequency, and there appear to be different optima for the reactions studied: ATPase (60Hz), cytochrome oxidase (800Hz), BZ (250Hz)

These properties, in addition to stimulation of DNA in the cellular stress response, are consistent with EMR effects on many biological systems through interaction with electrons moving during redox reactions and also within DNA. The ubiquity of EMR reactions with DNA and the low observed reaction thresholds indicate the need for greater caution and control over the spread of EMR in the environment.

 

MARTIN BLANK verdient PhDs in physikalischer Chemie (1957) von der Columbia University und in Kolloidwissenschaft (1960) von der University of Cambridge. Er kam in der Abteilung im Jahr 1959, zog sich als Associate Professor im Jahr 2011 und ist heute ein Spezial Dozent. Seine Forschung konzentriert sich auf Membranen, Transportprozesse, Anregung zu gesundheitlichen Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung (EMR) gewesen, und vor kurzem. Sein Buch über gesundheitliche Auswirkungen von EMR liegt am Ende des Jahres 2013.
Während seiner Amtszeit hatte er kurzfristig Termine in 11 Universitäten in der ganzen Welt, sowie an fünf industriellen Forschungslabors und des US Office of Naval Research. Er organisierte auch viele Sitzungen, darunter zwei Weltkongressen auf Elektrizität und Magnetismus in Biologie und Medizin, 4 Erice (Italien) Kurse Bioelectrochemistry, und er begann die Gordon Research Conferences on Bioelectrochemistry. Er war Vorsitzender der Organic und Biologische Abteilung der Electrochemical Society, Präsident der Society Bioelektrochemischer, Präsident der Bioelectromagnetics Society, und hat sich auf den Redaktionen des Journal of Electrochemical Society, Bioelectrochemistry und Bioenergetik, Elektromagnetische Medizin und Biologie gewesen. Er war Herausgeber der 2009 Sonderausgabe der Pathophysiologie auf EMR. Er hat über 200 Papiere und Bewertungen, sowie zwölf bearbeitet Bücher auf elektrischen Eigenschaften biologischer Systeme, einschließlich der Proceedings der Erste Weltkongress über "Elektrizität und Magnetismus in Biologie und Medizin", "Biologische Interaktionen und Mechanismen Elektromagnetische Felder" veröffentlicht . Er war einer der Organisatoren des Online BioInitiative Report und bearbeitet das Update 2009 Pathophysiologie.
Aktuelle Forschung
Elektromagnetische Strahlung (EMR) wurde therapeutisch für beschleunigte Heilung und Schmerzkontrolle verwendet, aber sie ist auch mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen verbunden. Diese biologischen Wirkungen zu verstehen, haben wir in der Untersuchung der Wechselwirkung von niederfrequenten EM-Felder mit den Zellen an beiden zellulärer und molekularer Ebene. Unsere Untersuchungen mit Zellen haben gezeigt, dass Netzfrequenz (60 Hz) Felder induzieren Stressgenen und Stressantwort-Proteine ​​in Zellen. Die Stressreaktion ist ein Schutzmechanismus durch schädliche Umweltstimuli induziert und wird durch die Synthese von spezifischen Proteinen, die die Renaturierung und Transport von beschädigter Proteine ​​behilflich ist. Unsere Studien zeigen, dass EMR initiiert die Stressreaktion durch Wechselwirkung mit Elektronen in DNA. Wir haben eine 900-Basenpaar-Segment mit der Reaktion auf EMR, das, wenn entfernt, beseitigt die Reaktion assoziiert identifiziert, und wenn sie in ein Reporterkonstrukt transfiziert, bewirkt, dass das Konstrukt EMR mehr reagiert. Wir untersuchten auch EMR-Wechselwirkungen auf molekularer Ebene durch Effekte auf drei Reaktionen, Elektronentransfer in Cytochrom-Oxidase, ATP-Hydrolyse durch Na, K-ATPase, und Belousov- Zhabotinski (BZ) Reaktion (die katalysierte Oxidation von Malonsäure). Alle drei Reaktionen zeigen:
• EMR beschleunigt die Reaktionsgeschwindigkeit, dh Elektronentransferrate
• EMR konkurriert mit dem chemische treibende Kraft der Reaktion, so dass die Wirkung der EMR variiert umgekehrt mit der Reaktionsgeschwindigkeit
• Interaktionsgrenzen sind niedrig, vergleichbar mit Ebenen in EMR-Krebs-Epidemiologie Studien festgestellt,
• Effekte mit der Frequenz variieren, und es scheinen verschiedene Optima für die Reaktionen untersucht werden: ATPase (60Hz), Cytochrom-Oxidase (800 Hz), BZ (250Hz)
Diese Eigenschaften, die neben der Stimulation der DNA im zellulären Stress-Antwort, sind konsistent mit EMR Auswirkungen auf viele biologische Systeme durch Wechselwirkung mit Elektronen, die sich während der Redox-Reaktionen und auch innerhalb der DNA. Die Allgegenwärtigkeit von EMR Reaktionen mit DNA und die niedrigen beobachteten Reaktionsschwellen Notwendigkeit für größere Vorsicht und Kontrolle über die Verbreitung von EMR in der Umwelt.

 

Selected Publications

Blank M (2014) Overpowered: The Dangers of Electromagnetic Radiation (EMF) and What You Can Do About It. Seven Stories Press, 271pp.

Blank M (2014) Cell Biology and EMF Safety Standards. Electromagnetic Biology and Medicine. Posted online on August 25, 2014. (doi:10.3109/15368378.2014.952433)

Blank M (2012) Section 7, pp. 1-39. Evidence for Stress Response (Stress Proteins). In BioInitiative Report - A Scientific Perspective on Health Risk of Electromagnetic Fields. Published Online December 31, 2012
www.bioinitiative.org

Blank M, Goodman R (2012) Electromagnetic fields and health: DNA-based dosimetry. Electromagnetic Biology and Medicine 31(4):243-249.

Blank M, Goodman R (2012) Electromagnetic Fields and Health: DNA-based Dosimetry. Electromagnetic Biology and Medicine. Early Online: 1–7, 2011 Copyright Q Informa Healthcare USA, Inc. ISSN: 1536-8378 print / 1536-8386 online DOI: 10.3109/15368378.2011.624662

Blank M, Goodman R (2011) DNA is a fractal antenna in electromagnetic fields (EMF). Internat. J. Radiation Biol 87: 409-15.

Goodman R, Lin-Ye A, Matthew S. Geddis MS, Wickramaratne PJ, Susan E. Hodge SE, Pantazatos S, Blank M, Richard T. Ambron RT (2009) Extremely low frequency electromagnetic fields activate the ERK cascade, increase hsp70 protein levels and promote regeneration in Planaria. International Journal of Radiation Biology, in press 85: 851–859.

Blank M, Goodman R (2009) Electromagnetic Fields Stress Living Cells. Pathophysiology, published on line, doi 10.1016/j.pathophys.2009. 10.01.006

Blank M, editor (2009) Special issue of Pathophysiology, devoted to Electromagnetic Fields. Published on line, doi 10.1016/j.pathophys.2009. 10.02.002

George I, Geddis MS, Lill Z, Lin H, Gomez T, Blank M, Oz MC, Goodman R (2008) Myocardial Function Improved by Electromagnetic Field Induction of Stress Protein hsp70. Journal of Cellular Physiology. 216: 816-823. Published Online: 4 March 2008 DOI: 10.1002/jcp.21461.

Blank M (2008) EMF Dose Defined by Biology. Bioelectromagnetics Society Newsletter, January-February, 200:6-7.

Blank, M. 2008. Protein and DNA Reaction Stimulated by Electromagnetic Fields. Bioelectromagnetic Biology and Medicine 27: 1-21.

Blank, M., and Goodman, R. 2007. A Mechanism for Stimulation of Biosynthesis by Electromagnetic Fields: Charge Transfer in DNA and Base Pair Separation. Journal of Cellular Physiology. Published Online: 9 Jul 2007 DOI: 10.1002/jcp.21198.

Blank, M. 2007. Section 7, pp. 1-40. Evidence for Stress Response (Stress Proteins). In BioInitiative Report A Scientific Perspective on Health Risk of Electromagnetic Fields. Published Online 31 August 2007 Section 7, pp. 1-40. http://www.bioinitiative.org/report/index.htm

Blank, M. 2005. A proposed explanation for effects of electric and magnetic fields on the Na,K-ATPase in terms of interactions with electrons. Bioelectromagnetics 26(8):591-597.

Blank, M., and Goodman, R. 2004. Initial interactions in electromagnetic field-induced biosynthesis. Journal of Cellular Physiology 199:359-363.

Blank, M., and Goodman, R. 2004. A biological guide for electromagnetic safety: The stress response. Bioelectromagnetics, 25(8):642-646.

Weisbrot, D., Lin, H., Ye, L., Blank, M., and Goodman, R. 2003. Effects of Mobile Phone Radiation on Reproduction and Development in Drosophila melanogaster. Journal of Cellular Biochemistry 89: 48-55.

Blank, M., and Soo, L. 2003. Electromagnetic acceleration of Belousov-Zhabotinski reaction. Bioelectrochemistry 61: 93-97.Blank, M and Goodman, R (2003) Stress Protein Synthesis and Enzyme Reactions are Stimulated by Electromagnetic Fields. In Magnetotherapy: Potential Therapeutic Benefits and Adverse Effects. MJ McLean, S Engstr_m, RR Holcomb (eds), Floating Gallery Press, New York, pp. 19-28.

Goodman, R., and Blank, M. 2002. Insights into Electromagnetic Interaction Mechanisms. Journal of Cellular Physiology 192:16-22.

Blank, M., and Goodman, R. 2002. Interaction of Weak Low Frequency Electromagnetic Fields with DNA: Mechanism and Biomedical Applications. IEEE Transactions on Plasma Science 30: 1497-1500.

Lin, H., Blank, M., Rossol-Haseroth, K., and Goodman, R. 2001. Regulating Genes with Electromagnetic Response Elements Journal of Cellular Biochemistry 81:143-148.

Blank, M., and Soo, L. 2001. Electromagnetic Acceleration of Electron Transfer Reactions. Journal of Cellular Biochemistry 81: 278-283.

Blank, M., and Soo, L., 2001. Optimal Frequencies in Magnetic Field Acceleration of Cytochrome Oxidase and Na,K-ATPase Reactions. Bioelectrochemistry 53: 171-174.

Blank, M., and Goodman, R. 2001. Electromagnetic Initiation of Transcription at Specific DNA Sites. Journal of Cellular Biochemistry 81: 689-692.

Blank, M., and Goodman, R. 2000. Stimulation of the Cellular Stress Response by Low Frequency Electromagnetic Fields: Possibility of Direct Interaction with DNA. IEEE Transactions on Plasma Science 28:168-172.

Carmody, S., Wu, X.L., Lin, H., Blank, M., Skopicki, H., and Goodman, R. 2000. Cytoprotection by Electromagnetic Field-Induced hsp70: A Model for Clinical Application. Journal of Cellular Biochemistry 79:453-459.

Lin, H., Blank, M., and Goodman, R. 1999, Magnetic Field-Responsive Domain in the Human HSP70 Promoter. Journal of Cellular Biochemistry 75:170-176.

Blank, M. 1999. Mechanisms of Biological Interaction with Electric and Magnetic Fields. Plenary Lecture. Proceedings of Second World Congress for Electricity and Magnetism in Biology and Medicine. Bersani, editor, Plenum, pp. 21-25.

Goodman, R., and Blank, M. 1998. Magnetic Field Induces Expression of hsp70. Cell Stress and Chaperones 3:79-88.

Blank, M., and Soo, L. 1998. Enhancement of Cytochrome Oxidase Activity in 60Hz Magnetic Fields. Bioelectrochemistry and Bioenergetics 45:253-259.

Han, L., Lin, H., Head, M., Jin, M., Blank, M. and Goodman, R., 1998. Application of Magnetic Field-Induced Hsp70 for Pre-Surgical Cytoprotection. Journal of Cellular Biochemistry 71:577-583.

Blank, M., and Soo, L., 1998. Frequency Dependence of Cytochrome Oxidase Activity in Magnetic Fields. Bioelectrochemistry and Bioenergetics 46:139-143.

 

 

 

Keine Hochspannungsleitung in den Bereich biologischer Lebensmittelerzeugung

 

 

Die Erzeugung von biologischen Lebensmitteln bedarf eines besonderen Aufmerksamkeit um schädliche Umwelteinflüsse aus den Wachstum- und Entwicklungsprozessen von Boden, Pflanzen und Tieren fernzuhalten.

Gemeinsam mit den Hofkunden möchten wir beim Bürgerdialog Stromnetz die Eingabe machen keinen Leitungsverlauf in den Gemarkungen Bottorf und Borg zu planen.

 

Eine Hochspannungsleitung  bringt im wesentlichen folgende Gesundheitsgefahren mit sich:

 

   - Stromleitungen ionisieren die umgebende Luft. Diese Ionisierung erzeugt eine zusätzliche Luftverschmutzung  durch das Entstehen von Ozon 3. Diese Partikel werden von allen Organismen aufgenommen und stellen eine herhebiche Gesundheitsgefahr dar.

    - Studien zeigen, dass  Elektromagnetische Felder  Stressreaktion von Zellen in unserem Körper aber auch in den Zellen von Pflanzen und Tieren auslösen. Dadurch werden Elektronen zu unkontrollierten Wechselwirkungen mit biochemischen Prozessen in der DNA  angeregt. Es kommt zu fehlerhaften DNA Kopien, das Krebsrisiko steigt.

    - Elektromagnetische Felder beschleunigen die Reaktionsgeschwindigkeit in den Zellen, dh. die Elektronentransferrate in den körpereigenen biologischen Prozessen steigt an

    - Elektromagnetische Felder konkurrieren mit den chemische- treibenden Kräften der körpereigenen biologischen Prozesse

    - Effekte mit der Frequenz variieren.  Es scheinen sich verschiedene Frequenzen  auf die  verschiedenen Reaktionen  in den Organismen unterschiedlich auszuwirken: ATPase (60Hz), Cytochrom-Oxidase (800 Hz), BZ (250Hz)

 

 

Fachliche Erklärungen:

 

Die Magnetfelder unter einer Hochspannungsleitung ändern sich in Abhängigkeit von den durchfließenden Strömen unterschiedlich nach der Tages- und Jahreszeit. Auch wenn Sie jetzt wenig Magnetismus messen, kann es in einem Jahr ganz anders aussehen. Die elektrischen Wechselfelder, die unterhalb einer Hochspannungsleitung entstehen, sind dort auch besonders hoch. Im allgemeinen werden solche äußeren elektrischen Felder von der Baumasse eines Hauses gegen Erde abgeleitet.

Die möglichen gesundheitlichen Folgen davon kann man in dem Buch “Stress durch Strom und Strahlung” von Wolfgang Maes nachlesen. Die vorgeschlagenen Abstände von 1 bis 2 km zur Hochspannungsleitung oder auch Bahn- Oberleitungen sind sicherlich wünschenswert, in der Praxis oft weniger einzuhalten. Sie resultieren aus Untersuchungen an Kindern, bei denen die Häufigkeit, an Leukämie zu erkranken, höher war, wenn sie in der Nähe und im Windschatten der Hochspannungsleitungen wohnten. Man vermutet, dass die Luft durch die Hochspannung verändert wird (Ozonbildung und andere Veränderungen) und dass dadurch die Gesundheit der Menschen beeinträchtigt wird.

 Die Grenzwerte des Standards der Baubiologie liegen für das magnetische Wechselfeld bei 20 nT (Nanotesla) für ungestörtes Schlafen und Daueraufenthalt.

Lassen Sie sich auch nicht auf Vergleiche des technisch erzeugten magnetische Wechselfeldes mit dem Erdmagnetfeld ein, das bekanntlich ca. 40.000 nT hat. Hier handelt es sich um ein magnetisches Gleichfeld, an das unser Organismus seit Millionen von Jahren gewöhnt ist.

 

 

 

 

Hochspannungsleitungen erhöhen Krebsrisiko 

 

Das zeigen neueste statistische Untersuchungen des Krebs-Forschungsinstituts der University Bristol  Personen, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen leben, sind laut einer britischen Studie erhöhter Krebsgefährdung ausgesetzt. Bei Untersuchungen hat sich gezeigt, die höheren Krebsfälle befinden sich nur dort, wo der Wind vermehrt von den Stromleitungen her weht. Das Forschungsteam um Alan Preece vom Krebs- Forschungsinstitut der Bristol University hatte die Krebsfälle von Menschen, die maximal 400 Meter von Stromleitungen leben, für ganz Südwest-England statistisch ausgewertet. Laut Peerce ist das Krebsrisiko dort im Durchschnitt 29 Prozent höher als anderswo.  Da dies nur in Bereichen gilt, wo der Wind von den Hochspannungsleitungen her kommt, könnte es laut Peerce an so genannten den Aerosolen liegen, die sich durch die elektrischen Felder aufladen.  Diese Theorie wurde schon vor einiger Zeit vom Physiker Denis Henshaw (ebenfalls Bristol University) entwickelt. Henshaw hatte herausgefunden,dass die Stromleitungen die umgebende Luft ionisieren, was die Luftverschmutzung in den betroffenen Gebieten gefährlicher machte als es normalerweise der Fall ist. Die Schmutzteilchen werden durch die Stromleitungen aktiv aufgeladen und dann mit dem Wind fortgetragen

Wenn die unter Aufladung stehenden Schmutzteilchen vom Menschen eingeatmet werden, können sie sich wegen ihrer elektrischen Ladung viel leichter in der Lunge festsetzen und so leichter eine krebsauslösende Rolle spielen. 

Quelle: Krebs-Forschungsinstitut der University Bristol

 

 

 

 Japan: Leukämie unter Hochspannungsleitungen In der japanischen Zeitung “The Asahi Shimbun” wurde am 26. 8. 2002 ueber Zwischenergebnisse einer Studie berichtet, in der 350 leukaemiekranke Kinder unter 15 Jahren beobachtet wurden. Als Kontrollgruppe dienten 700 gesunde Kinder.

Die Forscher fanden heraus, dass Kinder, die in Wohnungen mit 0,4 Mikrotesla oder mehr lebten, doppelt so oft an Leukaemie erkrankten als Kinder, die in durchschnittlich belasteten Wohnungen (0,1 Mikrotesla) wohnten. Dabei wurden der Abstand der Wohnung zu Hochspannungsleitungen und die benutzten Elektrogeraete in die einwoechigen Messungen einbezogen.

Damit bestaetigten die Japaner eine Studie der WHO und der IARC aus dem vergangenen Jahr, die zwanzig westliche Studien auswerteten. Sie kamen auch zu dem Schluss, dass es einen Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und dem Anstieg des Krebsrisikos gibt.

Die schwedische Regierung begann schon 1993 Hochspannungsleitungen aus der Nähe von Schulen oder Kindergarten zu entfernen. Im US-Staat Tennessee müssen Hochspannungsleitungen einen Abstand von 400 Metern zu Schulen einhalten.

 

 

Einen zusammenhängende Information bietet das Video https://www.youtube.com/watch?v=xPU1wdWZXUs

Interview mit Umweltexpertin Cindy Sage zu elektromagnetischen Feldern (EMF)

 

https://www.youtube.com/watch?v=xPU1wdWZXUs

 

Wissenschaftliche Untersuchung: Hochspannungsleitungen haben Auswirkungen auf den Hormonspiegel

Hochspannungsleitungen haben einen EInfluss auf den Hormonspiegel. (Bild: Gina Sanders/fotolia.com)

Studie: Hochspannungsleitungen wirken sich auf die Gesundheit aus
Hochspannungsleitungen haben Auswirkungen auf den Hormonspiegel – jedoch jahreszeitlich schwankend. Forscher haben nun festgestellt, dass Kälber, die elektromagnetischen Wechselfeldern ausgesetzt waren, im Winter weniger des Schlafhormons Melatonin produzieren als im Sommer. Frühere Untersuchungen wiesen auf einen Zusammenhang zwischen unterdrückter Melatonin-Produktion und dem Auftreten von Kinderleukämie in der Nähe von Hochspannungsleitungen hin.

Niedrigere Schlafhormon-Produktion im Winter
Hochspannungsleitungen haben Auswirkungen auf den Hormonspiegel – allerdings jahreszeitlich schwankend. Die Universität Duisburg-Essen (UDE) berichtet in einer Pressemitteilung, dass ein internationales Team unter der Leitung von Prof. Dr. Hynek Burda von der UDE herausgefunden hat, dass Kälber, die elektromagnetischen Wechselfeldern ausgesetzt waren, im Winter weniger vom Schlafhormon Melatonin produzieren als im Sommer. Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre Ergebnisse nun in den „Scientific Reports“, einem Fachjournal der renommierten Nature Gruppe.

Hochspannungsleitungen haben einen EInfluss auf den Hormonspiegel. (Bild: Gina Sanders/fotolia.com)
Hochspannungsleitungen haben einen EInfluss auf den Hormonspiegel. (Bild: Gina Sanders/fotolia.com)

Kinderleukämie in der Nähe von Hochspannungsleitungen
Melatonin entsteht nachts in der Zirbeldrüse des Gehirns und gelangt über den Blutkreislauf zu fast jeder Zelle des Körpers, wo es vielfältige Funktionen erfüllt. Es steuert die Tages- und Nachtrhythmik und trägt dazu bei, das Immunsystem zu stärken. Zudem soll es vor Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer schützen. Frühere Studien legten einen Zusammenhang nahe zwischen der unterdrückten Melatonin-Produktion und dem Auftreten von Kinderleukämie in der Nähe von Hochspannungsleitungen. Allerdings war dies bislang nicht eindeutig nachweisbar. In manchen Fällen waren die Melatonin-Konzentrationen bei Tieren, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen gehalten werden, erhöht, in anderen Fällen waren sie erniedrigt und manchmal blieben sie auch unbeeinflusst.

Hochspannungsleitungen beeinflussen Milchertrag von Kühen
Ein internationales Team aus tschechischen, deutschen und belgischen Wissenschaftlern ging dem nun genauer nach. Die Forscher untersuchten eine zentrale Voraussetzung der „Melatonin Hypothese“ anhand des Speichels junger Rinderkälber. Studienleiter Prof. Dr. Hynek Burda erklärte: „Wir haben uns deshalb für Kälber entschieden, weil Bauern bereits seit längerem darüber diskutieren, ob Hochspannungsleitungen die Gesundheit und den Ertrag ihres Milchviehs beeinflussen. Außerdem konnte unsere Arbeitsgruppe schon früher nachweisen, dass Rinder Magnetfelder wahrnehmen.“

Elektromagnetische Magnetfelder wirken sich auf Melatonin-Produktion aus
Das Team konnte nun zeigen, dass Kälber tatsächlich weniger Melatonin produzieren, wenn sie elektromagnetischen Magnetfeldern ausgesetzt sind. Interessanterweise aber nur im Winter, im Sommer verkehrt sich der Effekt sogar leicht ins Gegenteil. „Dieser saisonale Effekt des Magnetfeldeinflusses ist eine neue Erkenntnis, die die bisherigen Studien in einem neuen Licht erscheinen lässt. Er könnte auch erklären, weshalb es bislang so uneinheitliche Ergebnisse bei Wiederholungsexperimenten gab“, so Burda.

Einfluss auf die Gesundheit
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass magnetische Wechselfelder offensichtlich einen Einfluss auf die Gesundheit haben. Dieser ist aber deutlich komplexer als bisher angenommen. Wie es in der Pressemitteilung abschließend heißt, könnte sich der nun gezeigte saisonale Einfluss als zentral für das Verständnis der Mechanismen erweisen, die der Wechselwirkung zwischen Magnetfeldern, vegetativer Physiologie und Gesundheit zugrunde liegen. Auch wenn es unter Wissenschaftlern seit Jahren umstritten ist, ob und wie gefährlich die Auswirkungen von Stromleitungen und Magnetfeldern sind, hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Vergangenheit vor der hochfrequenten elektromagnetischen Strahlung, die beim Mobilfunk verwendet wird, gewarnt. (ad)

 

 

 

 

 

 

 

BLANK, MARTIN, Ph.D
Special Lecturer (Retired)

Effects of electromagnetic radiation (EMR) on cells and reactions with DNA, as in the cellular stress response.


Email:mb32@columbia.edu

       

MARTIN BLANK earned PhDs in physical chemistry (1957) from Columbia University and in colloid science (1960) from University of Cambridge. He came to the department in 1959, retired as Associate Professor in 2011 and is now a Special Lecturer. His research has been on membranes, transport processes, excitation, and recently on health effects of electromagnetic radiation (EMR). His book on health effects of EMR is due out at the end of 2013.

During his tenure, he had short-term appointments at 11 universities around the world, as well as at five industrial research labs and the US Office of Naval Research. He also organized many meetings, including two World Congresses on Electricity and Magnetism in Biology and Medicine, 4 Erice (Italy) Courses on Bioelectrochemistry, and he started the Gordon Research Conferences on Bioelectrochemistry. He has been Chairman of the Organic and Biological Division of the Electrochemical Society, President of the Bioelectrochemical Society, President of the Bioelectromagnetics Society, and has been on editorial boards of Journal of the Electrochemical Society, Bioelectrochemistry and Bioenergetics, Electromagnetic Medicine and Biology. He was editor of the 2009 special issue of Pathophysiology on EMR. He has published over 200 papers and reviews, as well as twelve edited books on electrical properties of biological systems, including the Proceedings of the First World Congress on "Electricity and Magnetism in Biology and Medicine", "Electromagnetic Fields: Biological Interactions and Mechanisms". He was one of the organizers of the online Bioinitiative Report, and edited the 2009 update in Pathophysiology.

Current Research

Electromagnetic radiation (EMR) has been used therapeutically for accelerated healing and pain control, but they have also been associated with adverse health effects. To understand these biological effects, we have been studying the interaction of low frequency EM fields with cells at both the cellular and molecular levels. Our studies with cells have shown that power frequency (60Hz) fields induce stress genes and stress response proteins in cells. The stress response is a protective mechanism induced by harmful environmental stimuli and is characterized by the synthesis of specific proteins that assist the renaturation and transport of damaged proteins. Our studies suggest that EMR initiates the stress response by interacting with electrons within DNA. We have identified a 900 base pair segment associated with the response to EMR, that when removed, eliminates the response, and when transfected into a reporter construct, causes the construct to become EMR responsive. We have also investigated EMR interactions at the molecular level through effects on three reactions, electron transfer in cytochrome oxidase, ATP hydrolysis by the Na,K-ATPase, and the Belousov-Zhabotinski (BZ) reaction (the catalyzed oxidation of malonic acid). All three reactions show:

• EMR accelerates the reaction rate, i.e., electron transfer rate
• EMR competes with the chemical force driving the reaction, so the effect of EMR varies inversely with the reaction rate
• Interaction thresholds are low, comparable to levels found in EMR-cancer epidemiology studies
• Effects vary with frequency, and there appear to be different optima for the reactions studied: ATPase (60Hz), cytochrome oxidase (800Hz), BZ (250Hz)

These properties, in addition to stimulation of DNA in the cellular stress response, are consistent with EMR effects on many biological systems through interaction with electrons moving during redox reactions and also within DNA. The ubiquity of EMR reactions with DNA and the low observed reaction thresholds indicate the need for greater caution and control over the spread of EMR in the environment.

 

MARTIN BLANK verdient PhDs in physikalischer Chemie (1957) von der Columbia University und in Kolloidwissenschaft (1960) von der University of Cambridge. Er kam in der Abteilung im Jahr 1959, zog sich als Associate Professor im Jahr 2011 und ist heute ein Spezial Dozent. Seine Forschung konzentriert sich auf Membranen, Transportprozesse, Anregung zu gesundheitlichen Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung (EMR) gewesen, und vor kurzem. Sein Buch über gesundheitliche Auswirkungen von EMR liegt am Ende des Jahres 2013.
Während seiner Amtszeit hatte er kurzfristig Termine in 11 Universitäten in der ganzen Welt, sowie an fünf industriellen Forschungslabors und des US Office of Naval Research. Er organisierte auch viele Sitzungen, darunter zwei Weltkongressen auf Elektrizität und Magnetismus in Biologie und Medizin, 4 Erice (Italien) Kurse Bioelectrochemistry, und er begann die Gordon Research Conferences on Bioelectrochemistry. Er war Vorsitzender der Organic und Biologische Abteilung der Electrochemical Society, Präsident der Society Bioelektrochemischer, Präsident der Bioelectromagnetics Society, und hat sich auf den Redaktionen des Journal of Electrochemical Society, Bioelectrochemistry und Bioenergetik, Elektromagnetische Medizin und Biologie gewesen. Er war Herausgeber der 2009 Sonderausgabe der Pathophysiologie auf EMR. Er hat über 200 Papiere und Bewertungen, sowie zwölf bearbeitet Bücher auf elektrischen Eigenschaften biologischer Systeme, einschließlich der Proceedings der Erste Weltkongress über "Elektrizität und Magnetismus in Biologie und Medizin", "Biologische Interaktionen und Mechanismen Elektromagnetische Felder" veröffentlicht . Er war einer der Organisatoren des Online BioInitiative Report und bearbeitet das Update 2009 Pathophysiologie.
Aktuelle Forschung
Elektromagnetische Strahlung (EMR) wurde therapeutisch für beschleunigte Heilung und Schmerzkontrolle verwendet, aber sie ist auch mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen verbunden. Diese biologischen Wirkungen zu verstehen, haben wir in der Untersuchung der Wechselwirkung von niederfrequenten EM-Felder mit den Zellen an beiden zellulärer und molekularer Ebene. Unsere Untersuchungen mit Zellen haben gezeigt, dass Netzfrequenz (60 Hz) Felder induzieren Stressgenen und Stressantwort-Proteine ​​in Zellen. Die Stressreaktion ist ein Schutzmechanismus durch schädliche Umweltstimuli induziert und wird durch die Synthese von spezifischen Proteinen, die die Renaturierung und Transport von beschädigter Proteine ​​behilflich ist. Unsere Studien zeigen, dass EMR initiiert die Stressreaktion durch Wechselwirkung mit Elektronen in DNA. Wir haben eine 900-Basenpaar-Segment mit der Reaktion auf EMR, das, wenn entfernt, beseitigt die Reaktion assoziiert identifiziert, und wenn sie in ein Reporterkonstrukt transfiziert, bewirkt, dass das Konstrukt EMR mehr reagiert. Wir untersuchten auch EMR-Wechselwirkungen auf molekularer Ebene durch Effekte auf drei Reaktionen, Elektronentransfer in Cytochrom-Oxidase, ATP-Hydrolyse durch Na, K-ATPase, und Belousov- Zhabotinski (BZ) Reaktion (die katalysierte Oxidation von Malonsäure). Alle drei Reaktionen zeigen:
• EMR beschleunigt die Reaktionsgeschwindigkeit, dh Elektronentransferrate
• EMR konkurriert mit dem chemische treibende Kraft der Reaktion, so dass die Wirkung der EMR variiert umgekehrt mit der Reaktionsgeschwindigkeit
• Interaktionsgrenzen sind niedrig, vergleichbar mit Ebenen in EMR-Krebs-Epidemiologie Studien festgestellt,
• Effekte mit der Frequenz variieren, und es scheinen verschiedene Optima für die Reaktionen untersucht werden: ATPase (60Hz), Cytochrom-Oxidase (800 Hz), BZ (250Hz)
Diese Eigenschaften, die neben der Stimulation der DNA im zellulären Stress-Antwort, sind konsistent mit EMR Auswirkungen auf viele biologische Systeme durch Wechselwirkung mit Elektronen, die sich während der Redox-Reaktionen und auch innerhalb der DNA. Die Allgegenwärtigkeit von EMR Reaktionen mit DNA und die niedrigen beobachteten Reaktionsschwellen Notwendigkeit für größere Vorsicht und Kontrolle über die Verbreitung von EMR in der Umwelt.

 

Selected Publications

Blank M (2014) Overpowered: The Dangers of Electromagnetic Radiation (EMF) and What You Can Do About It. Seven Stories Press, 271pp.

Blank M (2014) Cell Biology and EMF Safety Standards. Electromagnetic Biology and Medicine. Posted online on August 25, 2014. (doi:10.3109/15368378.2014.952433)

Blank M (2012) Section 7, pp. 1-39. Evidence for Stress Response (Stress Proteins). In BioInitiative Report - A Scientific Perspective on Health Risk of Electromagnetic Fields. Published Online December 31, 2012
www.bioinitiative.org

Blank M, Goodman R (2012) Electromagnetic fields and health: DNA-based dosimetry. Electromagnetic Biology and Medicine 31(4):243-249.

Blank M, Goodman R (2012) Electromagnetic Fields and Health: DNA-based Dosimetry. Electromagnetic Biology and Medicine. Early Online: 1–7, 2011 Copyright Q Informa Healthcare USA, Inc. ISSN: 1536-8378 print / 1536-8386 online DOI: 10.3109/15368378.2011.624662

Blank M, Goodman R (2011) DNA is a fractal antenna in electromagnetic fields (EMF). Internat. J. Radiation Biol 87: 409-15.

Goodman R, Lin-Ye A, Matthew S. Geddis MS, Wickramaratne PJ, Susan E. Hodge SE, Pantazatos S, Blank M, Richard T. Ambron RT (2009) Extremely low frequency electromagnetic fields activate the ERK cascade, increase hsp70 protein levels and promote regeneration in Planaria. International Journal of Radiation Biology, in press 85: 851–859.

Blank M, Goodman R (2009) Electromagnetic Fields Stress Living Cells. Pathophysiology, published on line, doi 10.1016/j.pathophys.2009. 10.01.006

Blank M, editor (2009) Special issue of Pathophysiology, devoted to Electromagnetic Fields. Published on line, doi 10.1016/j.pathophys.2009. 10.02.002

George I, Geddis MS, Lill Z, Lin H, Gomez T, Blank M, Oz MC, Goodman R (2008) Myocardial Function Improved by Electromagnetic Field Induction of Stress Protein hsp70. Journal of Cellular Physiology. 216: 816-823. Published Online: 4 March 2008 DOI: 10.1002/jcp.21461.

Blank M (2008) EMF Dose Defined by Biology. Bioelectromagnetics Society Newsletter, January-February, 200:6-7.

Blank, M. 2008. Protein and DNA Reaction Stimulated by Electromagnetic Fields. Bioelectromagnetic Biology and Medicine 27: 1-21.

Blank, M., and Goodman, R. 2007. A Mechanism for Stimulation of Biosynthesis by Electromagnetic Fields: Charge Transfer in DNA and Base Pair Separation. Journal of Cellular Physiology. Published Online: 9 Jul 2007 DOI: 10.1002/jcp.21198.

Blank, M. 2007. Section 7, pp. 1-40. Evidence for Stress Response (Stress Proteins). In BioInitiative Report A Scientific Perspective on Health Risk of Electromagnetic Fields. Published Online 31 August 2007 Section 7, pp. 1-40. http://www.bioinitiative.org/report/index.htm

Blank, M. 2005. A proposed explanation for effects of electric and magnetic fields on the Na,K-ATPase in terms of interactions with electrons. Bioelectromagnetics 26(8):591-597.

Blank, M., and Goodman, R. 2004. Initial interactions in electromagnetic field-induced biosynthesis. Journal of Cellular Physiology 199:359-363.

Blank, M., and Goodman, R. 2004. A biological guide for electromagnetic safety: The stress response. Bioelectromagnetics, 25(8):642-646.

Weisbrot, D., Lin, H., Ye, L., Blank, M., and Goodman, R. 2003. Effects of Mobile Phone Radiation on Reproduction and Development in Drosophila melanogaster. Journal of Cellular Biochemistry 89: 48-55.

Blank, M., and Soo, L. 2003. Electromagnetic acceleration of Belousov-Zhabotinski reaction. Bioelectrochemistry 61: 93-97.Blank, M and Goodman, R (2003) Stress Protein Synthesis and Enzyme Reactions are Stimulated by Electromagnetic Fields. In Magnetotherapy: Potential Therapeutic Benefits and Adverse Effects. MJ McLean, S Engstr_m, RR Holcomb (eds), Floating Gallery Press, New York, pp. 19-28.

Goodman, R., and Blank, M. 2002. Insights into Electromagnetic Interaction Mechanisms. Journal of Cellular Physiology 192:16-22.

Blank, M., and Goodman, R. 2002. Interaction of Weak Low Frequency Electromagnetic Fields with DNA: Mechanism and Biomedical Applications. IEEE Transactions on Plasma Science 30: 1497-1500.

Lin, H., Blank, M., Rossol-Haseroth, K., and Goodman, R. 2001. Regulating Genes with Electromagnetic Response Elements Journal of Cellular Biochemistry 81:143-148.

Blank, M., and Soo, L. 2001. Electromagnetic Acceleration of Electron Transfer Reactions. Journal of Cellular Biochemistry 81: 278-283.

Blank, M., and Soo, L., 2001. Optimal Frequencies in Magnetic Field Acceleration of Cytochrome Oxidase and Na,K-ATPase Reactions. Bioelectrochemistry 53: 171-174.

Blank, M., and Goodman, R. 2001. Electromagnetic Initiation of Transcription at Specific DNA Sites. Journal of Cellular Biochemistry 81: 689-692.

Blank, M., and Goodman, R. 2000. Stimulation of the Cellular Stress Response by Low Frequency Electromagnetic Fields: Possibility of Direct Interaction with DNA. IEEE Transactions on Plasma Science 28:168-172.

Carmody, S., Wu, X.L., Lin, H., Blank, M., Skopicki, H., and Goodman, R. 2000. Cytoprotection by Electromagnetic Field-Induced hsp70: A Model for Clinical Application. Journal of Cellular Biochemistry 79:453-459.

Lin, H., Blank, M., and Goodman, R. 1999, Magnetic Field-Responsive Domain in the Human HSP70 Promoter. Journal of Cellular Biochemistry 75:170-176.

Blank, M. 1999. Mechanisms of Biological Interaction with Electric and Magnetic Fields. Plenary Lecture. Proceedings of Second World Congress for Electricity and Magnetism in Biology and Medicine. Bersani, editor, Plenum, pp. 21-25.

Goodman, R., and Blank, M. 1998. Magnetic Field Induces Expression of hsp70. Cell Stress and Chaperones 3:79-88.

Blank, M., and Soo, L. 1998. Enhancement of Cytochrome Oxidase Activity in 60Hz Magnetic Fields. Bioelectrochemistry and Bioenergetics 45:253-259.

Han, L., Lin, H., Head, M., Jin, M., Blank, M. and Goodman, R., 1998. Application of Magnetic Field-Induced Hsp70 for Pre-Surgical Cytoprotection. Journal of Cellular Biochemistry 71:577-583.

Blank, M., and Soo, L., 1998. Frequency Dependence of Cytochrome Oxidase Activity in Magnetic Fields. Bioelectrochemistry and Bioenergetics 46:139-143.

 

 

 

Keine Hochspannungsleitung in den Bereich biologischer Lebensmittelerzeugung

 

 

Die Erzeugung von biologischen Lebensmitteln bedarf eines besonderen Aufmerksamkeit um schädliche Umwelteinflüsse aus den Wachstum- und Entwicklungsprozessen von Boden, Pflanzen und Tieren fernzuhalten.

Gemeinsam mit den Hofkunden möchten wir beim Bürgerdialog Stromnetz die Eingabe machen keinen Leitungsverlauf in den Gemarkungen Bottorf und Borg zu planen.

 

Eine Hochspannungsleitung  bringt im wesentlichen folgende Gesundheitsgefahren mit sich:

 

   - Stromleitungen ionisieren die umgebende Luft. Diese Ionisierung erzeugt eine zusätzliche Luftverschmutzung  durch das Entstehen von Ozon 3. Diese Partikel werden von allen Organismen aufgenommen und stellen eine herhebiche Gesundheitsgefahr dar.

    - Studien zeigen, dass  Elektromagnetische Felder  Stressreaktion von Zellen in unserem Körper aber auch in den Zellen von Pflanzen und Tieren auslösen. Dadurch werden Elektronen zu unkontrollierten Wechselwirkungen mit biochemischen Prozessen in der DNA  angeregt. Es kommt zu fehlerhaften DNA Kopien, das Krebsrisiko steigt.

    - Elektromagnetische Felder beschleunigen die Reaktionsgeschwindigkeit in den Zellen, dh. die Elektronentransferrate in den körpereigenen biologischen Prozessen steigt an

    - Elektromagnetische Felder konkurrieren mit den chemische- treibenden Kräften der körpereigenen biologischen Prozesse

    - Effekte mit der Frequenz variieren.  Es scheinen sich verschiedene Frequenzen  auf die  verschiedenen Reaktionen  in den Organismen unterschiedlich auszuwirken: ATPase (60Hz), Cytochrom-Oxidase (800 Hz), BZ (250Hz)

 

 

Fachliche Erklärungen:

 

Die Magnetfelder unter einer Hochspannungsleitung ändern sich in Abhängigkeit von den durchfließenden Strömen unterschiedlich nach der Tages- und Jahreszeit. Auch wenn Sie jetzt wenig Magnetismus messen, kann es in einem Jahr ganz anders aussehen. Die elektrischen Wechselfelder, die unterhalb einer Hochspannungsleitung entstehen, sind dort auch besonders hoch. Im allgemeinen werden solche äußeren elektrischen Felder von der Baumasse eines Hauses gegen Erde abgeleitet.

Die möglichen gesundheitlichen Folgen davon kann man in dem Buch “Stress durch Strom und Strahlung” von Wolfgang Maes nachlesen. Die vorgeschlagenen Abstände von 1 bis 2 km zur Hochspannungsleitung oder auch Bahn- Oberleitungen sind sicherlich wünschenswert, in der Praxis oft weniger einzuhalten. Sie resultieren aus Untersuchungen an Kindern, bei denen die Häufigkeit, an Leukämie zu erkranken, höher war, wenn sie in der Nähe und im Windschatten der Hochspannungsleitungen wohnten. Man vermutet, dass die Luft durch die Hochspannung verändert wird (Ozonbildung und andere Veränderungen) und dass dadurch die Gesundheit der Menschen beeinträchtigt wird.

 Die Grenzwerte des Standards der Baubiologie liegen für das magnetische Wechselfeld bei 20 nT (Nanotesla) für ungestörtes Schlafen und Daueraufenthalt.

Lassen Sie sich auch nicht auf Vergleiche des technisch erzeugten magnetische Wechselfeldes mit dem Erdmagnetfeld ein, das bekanntlich ca. 40.000 nT hat. Hier handelt es sich um ein magnetisches Gleichfeld, an das unser Organismus seit Millionen von Jahren gewöhnt ist.

 

 

 

 

Hochspannungsleitungen erhöhen Krebsrisiko 

 

Das zeigen neueste statistische Untersuchungen des Krebs-Forschungsinstituts der University Bristol  Personen, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen leben, sind laut einer britischen Studie erhöhter Krebsgefährdung ausgesetzt. Bei Untersuchungen hat sich gezeigt, die höheren Krebsfälle befinden sich nur dort, wo der Wind vermehrt von den Stromleitungen her weht. Das Forschungsteam um Alan Preece vom Krebs- Forschungsinstitut der Bristol University hatte die Krebsfälle von Menschen, die maximal 400 Meter von Stromleitungen leben, für ganz Südwest-England statistisch ausgewertet. Laut Peerce ist das Krebsrisiko dort im Durchschnitt 29 Prozent höher als anderswo.  Da dies nur in Bereichen gilt, wo der Wind von den Hochspannungsleitungen her kommt, könnte es laut Peerce an so genannten den Aerosolen liegen, die sich durch die elektrischen Felder aufladen.  Diese Theorie wurde schon vor einiger Zeit vom Physiker Denis Henshaw (ebenfalls Bristol University) entwickelt. Henshaw hatte herausgefunden,dass die Stromleitungen die umgebende Luft ionisieren, was die Luftverschmutzung in den betroffenen Gebieten gefährlicher machte als es normalerweise der Fall ist. Die Schmutzteilchen werden durch die Stromleitungen aktiv aufgeladen und dann mit dem Wind fortgetragen

Wenn die unter Aufladung stehenden Schmutzteilchen vom Menschen eingeatmet werden, können sie sich wegen ihrer elektrischen Ladung viel leichter in der Lunge festsetzen und so leichter eine krebsauslösende Rolle spielen. 

Quelle: Krebs-Forschungsinstitut der University Bristol

 

 

 

 Japan: Leukämie unter Hochspannungsleitungen In der japanischen Zeitung “The Asahi Shimbun” wurde am 26. 8. 2002 ueber Zwischenergebnisse einer Studie berichtet, in der 350 leukaemiekranke Kinder unter 15 Jahren beobachtet wurden. Als Kontrollgruppe dienten 700 gesunde Kinder.

Die Forscher fanden heraus, dass Kinder, die in Wohnungen mit 0,4 Mikrotesla oder mehr lebten, doppelt so oft an Leukaemie erkrankten als Kinder, die in durchschnittlich belasteten Wohnungen (0,1 Mikrotesla) wohnten. Dabei wurden der Abstand der Wohnung zu Hochspannungsleitungen und die benutzten Elektrogeraete in die einwoechigen Messungen einbezogen.

Damit bestaetigten die Japaner eine Studie der WHO und der IARC aus dem vergangenen Jahr, die zwanzig westliche Studien auswerteten. Sie kamen auch zu dem Schluss, dass es einen Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und dem Anstieg des Krebsrisikos gibt.

Die schwedische Regierung begann schon 1993 Hochspannungsleitungen aus der Nähe von Schulen oder Kindergarten zu entfernen. Im US-Staat Tennessee müssen Hochspannungsleitungen einen Abstand von 400 Metern zu Schulen einhalten.

 

 

Einen zusammenhängende Information bietet das Video https://www.youtube.com/watch?v=xPU1wdWZXUs

Interview mit Umweltexpertin Cindy Sage zu elektromagnetischen Feldern (EMF)

 

https://www.youtube.com/watch?v=xPU1wdWZXUs

 

Wissenschaftliche Untersuchung: Hochspannungsleitungen haben Auswirkungen auf den Hormonspiegel

Hochspannungsleitungen haben einen EInfluss auf den Hormonspiegel. (Bild: Gina Sanders/fotolia.com)

Studie: Hochspannungsleitungen wirken sich auf die Gesundheit aus
Hochspannungsleitungen haben Auswirkungen auf den Hormonspiegel – jedoch jahreszeitlich schwankend. Forscher haben nun festgestellt, dass Kälber, die elektromagnetischen Wechselfeldern ausgesetzt waren, im Winter weniger des Schlafhormons Melatonin produzieren als im Sommer. Frühere Untersuchungen wiesen auf einen Zusammenhang zwischen unterdrückter Melatonin-Produktion und dem Auftreten von Kinderleukämie in der Nähe von Hochspannungsleitungen hin.

Niedrigere Schlafhormon-Produktion im Winter
Hochspannungsleitungen haben Auswirkungen auf den Hormonspiegel – allerdings jahreszeitlich schwankend. Die Universität Duisburg-Essen (UDE) berichtet in einer Pressemitteilung, dass ein internationales Team unter der Leitung von Prof. Dr. Hynek Burda von der UDE herausgefunden hat, dass Kälber, die elektromagnetischen Wechselfeldern ausgesetzt waren, im Winter weniger vom Schlafhormon Melatonin produzieren als im Sommer. Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre Ergebnisse nun in den „Scientific Reports“, einem Fachjournal der renommierten Nature Gruppe.

Hochspannungsleitungen haben einen EInfluss auf den Hormonspiegel. (Bild: Gina Sanders/fotolia.com)
Hochspannungsleitungen haben einen EInfluss auf den Hormonspiegel. (Bild: Gina Sanders/fotolia.com)

Kinderleukämie in der Nähe von Hochspannungsleitungen
Melatonin entsteht nachts in der Zirbeldrüse des Gehirns und gelangt über den Blutkreislauf zu fast jeder Zelle des Körpers, wo es vielfältige Funktionen erfüllt. Es steuert die Tages- und Nachtrhythmik und trägt dazu bei, das Immunsystem zu stärken. Zudem soll es vor Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer schützen. Frühere Studien legten einen Zusammenhang nahe zwischen der unterdrückten Melatonin-Produktion und dem Auftreten von Kinderleukämie in der Nähe von Hochspannungsleitungen. Allerdings war dies bislang nicht eindeutig nachweisbar. In manchen Fällen waren die Melatonin-Konzentrationen bei Tieren, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen gehalten werden, erhöht, in anderen Fällen waren sie erniedrigt und manchmal blieben sie auch unbeeinflusst.

Hochspannungsleitungen beeinflussen Milchertrag von Kühen
Ein internationales Team aus tschechischen, deutschen und belgischen Wissenschaftlern ging dem nun genauer nach. Die Forscher untersuchten eine zentrale Voraussetzung der „Melatonin Hypothese“ anhand des Speichels junger Rinderkälber. Studienleiter Prof. Dr. Hynek Burda erklärte: „Wir haben uns deshalb für Kälber entschieden, weil Bauern bereits seit längerem darüber diskutieren, ob Hochspannungsleitungen die Gesundheit und den Ertrag ihres Milchviehs beeinflussen. Außerdem konnte unsere Arbeitsgruppe schon früher nachweisen, dass Rinder Magnetfelder wahrnehmen.“

Elektromagnetische Magnetfelder wirken sich auf Melatonin-Produktion aus
Das Team konnte nun zeigen, dass Kälber tatsächlich weniger Melatonin produzieren, wenn sie elektromagnetischen Magnetfeldern ausgesetzt sind. Interessanterweise aber nur im Winter, im Sommer verkehrt sich der Effekt sogar leicht ins Gegenteil. „Dieser saisonale Effekt des Magnetfeldeinflusses ist eine neue Erkenntnis, die die bisherigen Studien in einem neuen Licht erscheinen lässt. Er könnte auch erklären, weshalb es bislang so uneinheitliche Ergebnisse bei Wiederholungsexperimenten gab“, so Burda.

Einfluss auf die Gesundheit
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass magnetische Wechselfelder offensichtlich einen Einfluss auf die Gesundheit haben. Dieser ist aber deutlich komplexer als bisher angenommen. Wie es in der Pressemitteilung abschließend heißt, könnte sich der nun gezeigte saisonale Einfluss als zentral für das Verständnis der Mechanismen erweisen, die der Wechselwirkung zwischen Magnetfeldern, vegetativer Physiologie und Gesundheit zugrunde liegen. Auch wenn es unter Wissenschaftlern seit Jahren umstritten ist, ob und wie gefährlich die Auswirkungen von Stromleitungen und Magnetfeldern sind, hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Vergangenheit vor der hochfrequenten elektromagnetischen Strahlung, die beim Mobilfunk verwendet wird, gewarnt. (ad)

 

 

 

 

 

 

 

BLANK, MARTIN, Ph.D
Special Lecturer (Retired)

Effects of electromagnetic radiation (EMR) on cells and reactions with DNA, as in the cellular stress response.


Email:mb32@columbia.edu

       

MARTIN BLANK earned PhDs in physical chemistry (1957) from Columbia University and in colloid science (1960) from University of Cambridge. He came to the department in 1959, retired as Associate Professor in 2011 and is now a Special Lecturer. His research has been on membranes, transport processes, excitation, and recently on health effects of electromagnetic radiation (EMR). His book on health effects of EMR is due out at the end of 2013.

During his tenure, he had short-term appointments at 11 universities around the world, as well as at five industrial research labs and the US Office of Naval Research. He also organized many meetings, including two World Congresses on Electricity and Magnetism in Biology and Medicine, 4 Erice (Italy) Courses on Bioelectrochemistry, and he started the Gordon Research Conferences on Bioelectrochemistry. He has been Chairman of the Organic and Biological Division of the Electrochemical Society, President of the Bioelectrochemical Society, President of the Bioelectromagnetics Society, and has been on editorial boards of Journal of the Electrochemical Society, Bioelectrochemistry and Bioenergetics, Electromagnetic Medicine and Biology. He was editor of the 2009 special issue of Pathophysiology on EMR. He has published over 200 papers and reviews, as well as twelve edited books on electrical properties of biological systems, including the Proceedings of the First World Congress on "Electricity and Magnetism in Biology and Medicine", "Electromagnetic Fields: Biological Interactions and Mechanisms". He was one of the organizers of the online Bioinitiative Report, and edited the 2009 update in Pathophysiology.

Current Research

Electromagnetic radiation (EMR) has been used therapeutically for accelerated healing and pain control, but they have also been associated with adverse health effects. To understand these biological effects, we have been studying the interaction of low frequency EM fields with cells at both the cellular and molecular levels. Our studies with cells have shown that power frequency (60Hz) fields induce stress genes and stress response proteins in cells. The stress response is a protective mechanism induced by harmful environmental stimuli and is characterized by the synthesis of specific proteins that assist the renaturation and transport of damaged proteins. Our studies suggest that EMR initiates the stress response by interacting with electrons within DNA. We have identified a 900 base pair segment associated with the response to EMR, that when removed, eliminates the response, and when transfected into a reporter construct, causes the construct to become EMR responsive. We have also investigated EMR interactions at the molecular level through effects on three reactions, electron transfer in cytochrome oxidase, ATP hydrolysis by the Na,K-ATPase, and the Belousov-Zhabotinski (BZ) reaction (the catalyzed oxidation of malonic acid). All three reactions show:

• EMR accelerates the reaction rate, i.e., electron transfer rate
• EMR competes with the chemical force driving the reaction, so the effect of EMR varies inversely with the reaction rate
• Interaction thresholds are low, comparable to levels found in EMR-cancer epidemiology studies
• Effects vary with frequency, and there appear to be different optima for the reactions studied: ATPase (60Hz), cytochrome oxidase (800Hz), BZ (250Hz)

These properties, in addition to stimulation of DNA in the cellular stress response, are consistent with EMR effects on many biological systems through interaction with electrons moving during redox reactions and also within DNA. The ubiquity of EMR reactions with DNA and the low observed reaction thresholds indicate the need for greater caution and control over the spread of EMR in the environment.

 

MARTIN BLANK verdient PhDs in physikalischer Chemie (1957) von der Columbia University und in Kolloidwissenschaft (1960) von der University of Cambridge. Er kam in der Abteilung im Jahr 1959, zog sich als Associate Professor im Jahr 2011 und ist heute ein Spezial Dozent. Seine Forschung konzentriert sich auf Membranen, Transportprozesse, Anregung zu gesundheitlichen Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung (EMR) gewesen, und vor kurzem. Sein Buch über gesundheitliche Auswirkungen von EMR liegt am Ende des Jahres 2013.
Während seiner Amtszeit hatte er kurzfristig Termine in 11 Universitäten in der ganzen Welt, sowie an fünf industriellen Forschungslabors und des US Office of Naval Research. Er organisierte auch viele Sitzungen, darunter zwei Weltkongressen auf Elektrizität und Magnetismus in Biologie und Medizin, 4 Erice (Italien) Kurse Bioelectrochemistry, und er begann die Gordon Research Conferences on Bioelectrochemistry. Er war Vorsitzender der Organic und Biologische Abteilung der Electrochemical Society, Präsident der Society Bioelektrochemischer, Präsident der Bioelectromagnetics Society, und hat sich auf den Redaktionen des Journal of Electrochemical Society, Bioelectrochemistry und Bioenergetik, Elektromagnetische Medizin und Biologie gewesen. Er war Herausgeber der 2009 Sonderausgabe der Pathophysiologie auf EMR. Er hat über 200 Papiere und Bewertungen, sowie zwölf bearbeitet Bücher auf elektrischen Eigenschaften biologischer Systeme, einschließlich der Proceedings der Erste Weltkongress über "Elektrizität und Magnetismus in Biologie und Medizin", "Biologische Interaktionen und Mechanismen Elektromagnetische Felder" veröffentlicht . Er war einer der Organisatoren des Online BioInitiative Report und bearbeitet das Update 2009 Pathophysiologie.
Aktuelle Forschung
Elektromagnetische Strahlung (EMR) wurde therapeutisch für beschleunigte Heilung und Schmerzkontrolle verwendet, aber sie ist auch mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen verbunden. Diese biologischen Wirkungen zu verstehen, haben wir in der Untersuchung der Wechselwirkung von niederfrequenten EM-Felder mit den Zellen an beiden zellulärer und molekularer Ebene. Unsere Untersuchungen mit Zellen haben gezeigt, dass Netzfrequenz (60 Hz) Felder induzieren Stressgenen und Stressantwort-Proteine ​​in Zellen. Die Stressreaktion ist ein Schutzmechanismus durch schädliche Umweltstimuli induziert und wird durch die Synthese von spezifischen Proteinen, die die Renaturierung und Transport von beschädigter Proteine ​​behilflich ist. Unsere Studien zeigen, dass EMR initiiert die Stressreaktion durch Wechselwirkung mit Elektronen in DNA. Wir haben eine 900-Basenpaar-Segment mit der Reaktion auf EMR, das, wenn entfernt, beseitigt die Reaktion assoziiert identifiziert, und wenn sie in ein Reporterkonstrukt transfiziert, bewirkt, dass das Konstrukt EMR mehr reagiert. Wir untersuchten auch EMR-Wechselwirkungen auf molekularer Ebene durch Effekte auf drei Reaktionen, Elektronentransfer in Cytochrom-Oxidase, ATP-Hydrolyse durch Na, K-ATPase, und Belousov- Zhabotinski (BZ) Reaktion (die katalysierte Oxidation von Malonsäure). Alle drei Reaktionen zeigen:
• EMR beschleunigt die Reaktionsgeschwindigkeit, dh Elektronentransferrate
• EMR konkurriert mit dem chemische treibende Kraft der Reaktion, so dass die Wirkung der EMR variiert umgekehrt mit der Reaktionsgeschwindigkeit
• Interaktionsgrenzen sind niedrig, vergleichbar mit Ebenen in EMR-Krebs-Epidemiologie Studien festgestellt,
• Effekte mit der Frequenz variieren, und es scheinen verschiedene Optima für die Reaktionen untersucht werden: ATPase (60Hz), Cytochrom-Oxidase (800 Hz), BZ (250Hz)
Diese Eigenschaften, die neben der Stimulation der DNA im zellulären Stress-Antwort, sind konsistent mit EMR Auswirkungen auf viele biologische Systeme durch Wechselwirkung mit Elektronen, die sich während der Redox-Reaktionen und auch innerhalb der DNA. Die Allgegenwärtigkeit von EMR Reaktionen mit DNA und die niedrigen beobachteten Reaktionsschwellen Notwendigkeit für größere Vorsicht und Kontrolle über die Verbreitung von EMR in der Umwelt.

 

Selected Publications

Blank M (2014) Overpowered: The Dangers of Electromagnetic Radiation (EMF) and What You Can Do About It. Seven Stories Press, 271pp.

Blank M (2014) Cell Biology and EMF Safety Standards. Electromagnetic Biology and Medicine. Posted online on August 25, 2014. (doi:10.3109/15368378.2014.952433)

Blank M (2012) Section 7, pp. 1-39. Evidence for Stress Response (Stress Proteins). In BioInitiative Report - A Scientific Perspective on Health Risk of Electromagnetic Fields. Published Online December 31, 2012
www.bioinitiative.org

Blank M, Goodman R (2012) Electromagnetic fields and health: DNA-based dosimetry. Electromagnetic Biology and Medicine 31(4):243-249.

Blank M, Goodman R (2012) Electromagnetic Fields and Health: DNA-based Dosimetry. Electromagnetic Biology and Medicine. Early Online: 1–7, 2011 Copyright Q Informa Healthcare USA, Inc. ISSN: 1536-8378 print / 1536-8386 online DOI: 10.3109/15368378.2011.624662

Blank M, Goodman R (2011) DNA is a fractal antenna in electromagnetic fields (EMF). Internat. J. Radiation Biol 87: 409-15.

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Blank M, Goodman R (2009) Electromagnetic Fields Stress Living Cells. Pathophysiology, published on line, doi 10.1016/j.pathophys.2009. 10.01.006

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George I, Geddis MS, Lill Z, Lin H, Gomez T, Blank M, Oz MC, Goodman R (2008) Myocardial Function Improved by Electromagnetic Field Induction of Stress Protein hsp70. Journal of Cellular Physiology. 216: 816-823. Published Online: 4 March 2008 DOI: 10.1002/jcp.21461.

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Weisbrot, D., Lin, H., Ye, L., Blank, M., and Goodman, R. 2003. Effects of Mobile Phone Radiation on Reproduction and Development in Drosophila melanogaster. Journal of Cellular Biochemistry 89: 48-55.

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Blank, M., and Soo, L., 2001. Optimal Frequencies in Magnetic Field Acceleration of Cytochrome Oxidase and Na,K-ATPase Reactions. Bioelectrochemistry 53: 171-174.

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Carmody, S., Wu, X.L., Lin, H., Blank, M., Skopicki, H., and Goodman, R. 2000. Cytoprotection by Electromagnetic Field-Induced hsp70: A Model for Clinical Application. Journal of Cellular Biochemistry 79:453-459.

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Blank, M. 1999. Mechanisms of Biological Interaction with Electric and Magnetic Fields. Plenary Lecture. Proceedings of Second World Congress for Electricity and Magnetism in Biology and Medicine. Bersani, editor, Plenum, pp. 21-25.

Goodman, R., and Blank, M. 1998. Magnetic Field Induces Expression of hsp70. Cell Stress and Chaperones 3:79-88.

Blank, M., and Soo, L. 1998. Enhancement of Cytochrome Oxidase Activity in 60Hz Magnetic Fields. Bioelectrochemistry and Bioenergetics 45:253-259.

Han, L., Lin, H., Head, M., Jin, M., Blank, M. and Goodman, R., 1998. Application of Magnetic Field-Induced Hsp70 for Pre-Surgical Cytoprotection. Journal of Cellular Biochemistry 71:577-583.

Blank, M., and Soo, L., 1998. Frequency Dependence of Cytochrome Oxidase Activity in Magnetic Fields. Bioelectrochemistry and Bioenergetics 46:139-143.

 

 

 

Keine Hochspannungsleitung in den Bereich biologischer Lebensmittelerzeugung

 

 

Die Erzeugung von biologischen Lebensmitteln bedarf eines besonderen Aufmerksamkeit um schädliche Umwelteinflüsse aus den Wachstum- und Entwicklungsprozessen von Boden, Pflanzen und Tieren fernzuhalten.

Gemeinsam mit den Hofkunden möchten wir beim Bürgerdialog Stromnetz die Eingabe machen keinen Leitungsverlauf in den Gemarkungen Bottorf und Borg zu planen.

 

Eine Hochspannungsleitung  bringt im wesentlichen folgende Gesundheitsgefahren mit sich:

 

   - Stromleitungen ionisieren die umgebende Luft. Diese Ionisierung erzeugt eine zusätzliche Luftverschmutzung  durch das Entstehen von Ozon 3. Diese Partikel werden von allen Organismen aufgenommen und stellen eine herhebiche Gesundheitsgefahr dar.

    - Studien zeigen, dass  Elektromagnetische Felder  Stressreaktion von Zellen in unserem Körper aber auch in den Zellen von Pflanzen und Tieren auslösen. Dadurch werden Elektronen zu unkontrollierten Wechselwirkungen mit biochemischen Prozessen in der DNA  angeregt. Es kommt zu fehlerhaften DNA Kopien, das Krebsrisiko steigt.

    - Elektromagnetische Felder beschleunigen die Reaktionsgeschwindigkeit in den Zellen, dh. die Elektronentransferrate in den körpereigenen biologischen Prozessen steigt an

    - Elektromagnetische Felder konkurrieren mit den chemische- treibenden Kräften der körpereigenen biologischen Prozesse

    - Effekte mit der Frequenz variieren.  Es scheinen sich verschiedene Frequenzen  auf die  verschiedenen Reaktionen  in den Organismen unterschiedlich auszuwirken: ATPase (60Hz), Cytochrom-Oxidase (800 Hz), BZ (250Hz)

 

 

Fachliche Erklärungen:

 

Die Magnetfelder unter einer Hochspannungsleitung ändern sich in Abhängigkeit von den durchfließenden Strömen unterschiedlich nach der Tages- und Jahreszeit. Auch wenn Sie jetzt wenig Magnetismus messen, kann es in einem Jahr ganz anders aussehen. Die elektrischen Wechselfelder, die unterhalb einer Hochspannungsleitung entstehen, sind dort auch besonders hoch. Im allgemeinen werden solche äußeren elektrischen Felder von der Baumasse eines Hauses gegen Erde abgeleitet.

Die möglichen gesundheitlichen Folgen davon kann man in dem Buch “Stress durch Strom und Strahlung” von Wolfgang Maes nachlesen. Die vorgeschlagenen Abstände von 1 bis 2 km zur Hochspannungsleitung oder auch Bahn- Oberleitungen sind sicherlich wünschenswert, in der Praxis oft weniger einzuhalten. Sie resultieren aus Untersuchungen an Kindern, bei denen die Häufigkeit, an Leukämie zu erkranken, höher war, wenn sie in der Nähe und im Windschatten der Hochspannungsleitungen wohnten. Man vermutet, dass die Luft durch die Hochspannung verändert wird (Ozonbildung und andere Veränderungen) und dass dadurch die Gesundheit der Menschen beeinträchtigt wird.

 Die Grenzwerte des Standards der Baubiologie liegen für das magnetische Wechselfeld bei 20 nT (Nanotesla) für ungestörtes Schlafen und Daueraufenthalt.

Lassen Sie sich auch nicht auf Vergleiche des technisch erzeugten magnetische Wechselfeldes mit dem Erdmagnetfeld ein, das bekanntlich ca. 40.000 nT hat. Hier handelt es sich um ein magnetisches Gleichfeld, an das unser Organismus seit Millionen von Jahren gewöhnt ist.

 

 

 

 

Hochspannungsleitungen erhöhen Krebsrisiko 

 

Das zeigen neueste statistische Untersuchungen des Krebs-Forschungsinstituts der University Bristol  Personen, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen leben, sind laut einer britischen Studie erhöhter Krebsgefährdung ausgesetzt. Bei Untersuchungen hat sich gezeigt, die höheren Krebsfälle befinden sich nur dort, wo der Wind vermehrt von den Stromleitungen her weht. Das Forschungsteam um Alan Preece vom Krebs- Forschungsinstitut der Bristol University hatte die Krebsfälle von Menschen, die maximal 400 Meter von Stromleitungen leben, für ganz Südwest-England statistisch ausgewertet. Laut Peerce ist das Krebsrisiko dort im Durchschnitt 29 Prozent höher als anderswo.  Da dies nur in Bereichen gilt, wo der Wind von den Hochspannungsleitungen her kommt, könnte es laut Peerce an so genannten den Aerosolen liegen, die sich durch die elektrischen Felder aufladen.  Diese Theorie wurde schon vor einiger Zeit vom Physiker Denis Henshaw (ebenfalls Bristol University) entwickelt. Henshaw hatte herausgefunden,dass die Stromleitungen die umgebende Luft ionisieren, was die Luftverschmutzung in den betroffenen Gebieten gefährlicher machte als es normalerweise der Fall ist. Die Schmutzteilchen werden durch die Stromleitungen aktiv aufgeladen und dann mit dem Wind fortgetragen

Wenn die unter Aufladung stehenden Schmutzteilchen vom Menschen eingeatmet werden, können sie sich wegen ihrer elektrischen Ladung viel leichter in der Lunge festsetzen und so leichter eine krebsauslösende Rolle spielen. 

Quelle: Krebs-Forschungsinstitut der University Bristol

 

 

 

 Japan: Leukämie unter Hochspannungsleitungen In der japanischen Zeitung “The Asahi Shimbun” wurde am 26. 8. 2002 ueber Zwischenergebnisse einer Studie berichtet, in der 350 leukaemiekranke Kinder unter 15 Jahren beobachtet wurden. Als Kontrollgruppe dienten 700 gesunde Kinder.

Die Forscher fanden heraus, dass Kinder, die in Wohnungen mit 0,4 Mikrotesla oder mehr lebten, doppelt so oft an Leukaemie erkrankten als Kinder, die in durchschnittlich belasteten Wohnungen (0,1 Mikrotesla) wohnten. Dabei wurden der Abstand der Wohnung zu Hochspannungsleitungen und die benutzten Elektrogeraete in die einwoechigen Messungen einbezogen.

Damit bestaetigten die Japaner eine Studie der WHO und der IARC aus dem vergangenen Jahr, die zwanzig westliche Studien auswerteten. Sie kamen auch zu dem Schluss, dass es einen Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und dem Anstieg des Krebsrisikos gibt.

Die schwedische Regierung begann schon 1993 Hochspannungsleitungen aus der Nähe von Schulen oder Kindergarten zu entfernen. Im US-Staat Tennessee müssen Hochspannungsleitungen einen Abstand von 400 Metern zu Schulen einhalten.

 

 

Einen zusammenhängende Information bietet das Video https://www.youtube.com/watch?v=xPU1wdWZXUs

Interview mit Umweltexpertin Cindy Sage zu elektromagnetischen Feldern (EMF)

 

https://www.youtube.com/watch?v=xPU1wdWZXUs

 

Wissenschaftliche Untersuchung: Hochspannungsleitungen haben Auswirkungen auf den Hormonspiegel

Hochspannungsleitungen haben einen EInfluss auf den Hormonspiegel. (Bild: Gina Sanders/fotolia.com)

Studie: Hochspannungsleitungen wirken sich auf die Gesundheit aus
Hochspannungsleitungen haben Auswirkungen auf den Hormonspiegel – jedoch jahreszeitlich schwankend. Forscher haben nun festgestellt, dass Kälber, die elektromagnetischen Wechselfeldern ausgesetzt waren, im Winter weniger des Schlafhormons Melatonin produzieren als im Sommer. Frühere Untersuchungen wiesen auf einen Zusammenhang zwischen unterdrückter Melatonin-Produktion und dem Auftreten von Kinderleukämie in der Nähe von Hochspannungsleitungen hin.

Niedrigere Schlafhormon-Produktion im Winter
Hochspannungsleitungen haben Auswirkungen auf den Hormonspiegel – allerdings jahreszeitlich schwankend. Die Universität Duisburg-Essen (UDE) berichtet in einer Pressemitteilung, dass ein internationales Team unter der Leitung von Prof. Dr. Hynek Burda von der UDE herausgefunden hat, dass Kälber, die elektromagnetischen Wechselfeldern ausgesetzt waren, im Winter weniger vom Schlafhormon Melatonin produzieren als im Sommer. Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre Ergebnisse nun in den „Scientific Reports“, einem Fachjournal der renommierten Nature Gruppe.

Hochspannungsleitungen haben einen EInfluss auf den Hormonspiegel. (Bild: Gina Sanders/fotolia.com)
Hochspannungsleitungen haben einen EInfluss auf den Hormonspiegel. (Bild: Gina Sanders/fotolia.com)

Kinderleukämie in der Nähe von Hochspannungsleitungen
Melatonin entsteht nachts in der Zirbeldrüse des Gehirns und gelangt über den Blutkreislauf zu fast jeder Zelle des Körpers, wo es vielfältige Funktionen erfüllt. Es steuert die Tages- und Nachtrhythmik und trägt dazu bei, das Immunsystem zu stärken. Zudem soll es vor Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer schützen. Frühere Studien legten einen Zusammenhang nahe zwischen der unterdrückten Melatonin-Produktion und dem Auftreten von Kinderleukämie in der Nähe von Hochspannungsleitungen. Allerdings war dies bislang nicht eindeutig nachweisbar. In manchen Fällen waren die Melatonin-Konzentrationen bei Tieren, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen gehalten werden, erhöht, in anderen Fällen waren sie erniedrigt und manchmal blieben sie auch unbeeinflusst.

Hochspannungsleitungen beeinflussen Milchertrag von Kühen
Ein internationales Team aus tschechischen, deutschen und belgischen Wissenschaftlern ging dem nun genauer nach. Die Forscher untersuchten eine zentrale Voraussetzung der „Melatonin Hypothese“ anhand des Speichels junger Rinderkälber. Studienleiter Prof. Dr. Hynek Burda erklärte: „Wir haben uns deshalb für Kälber entschieden, weil Bauern bereits seit längerem darüber diskutieren, ob Hochspannungsleitungen die Gesundheit und den Ertrag ihres Milchviehs beeinflussen. Außerdem konnte unsere Arbeitsgruppe schon früher nachweisen, dass Rinder Magnetfelder wahrnehmen.“

Elektromagnetische Magnetfelder wirken sich auf Melatonin-Produktion aus
Das Team konnte nun zeigen, dass Kälber tatsächlich weniger Melatonin produzieren, wenn sie elektromagnetischen Magnetfeldern ausgesetzt sind. Interessanterweise aber nur im Winter, im Sommer verkehrt sich der Effekt sogar leicht ins Gegenteil. „Dieser saisonale Effekt des Magnetfeldeinflusses ist eine neue Erkenntnis, die die bisherigen Studien in einem neuen Licht erscheinen lässt. Er könnte auch erklären, weshalb es bislang so uneinheitliche Ergebnisse bei Wiederholungsexperimenten gab“, so Burda.

Einfluss auf die Gesundheit
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass magnetische Wechselfelder offensichtlich einen Einfluss auf die Gesundheit haben. Dieser ist aber deutlich komplexer als bisher angenommen. Wie es in der Pressemitteilung abschließend heißt, könnte sich der nun gezeigte saisonale Einfluss als zentral für das Verständnis der Mechanismen erweisen, die der Wechselwirkung zwischen Magnetfeldern, vegetativer Physiologie und Gesundheit zugrunde liegen. Auch wenn es unter Wissenschaftlern seit Jahren umstritten ist, ob und wie gefährlich die Auswirkungen von Stromleitungen und Magnetfeldern sind, hat unter anderem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Vergangenheit vor der hochfrequenten elektromagnetischen Strahlung, die beim Mobilfunk verwendet wird, gewarnt. (ad)

 

 

 

 

 

 

 

BLANK, MARTIN, Ph.D
Special Lecturer (Retired)

Effects of electromagnetic radiation (EMR) on cells and reactions with DNA, as in the cellular stress response.


Email:mb32@columbia.edu

       

MARTIN BLANK earned PhDs in physical chemistry (1957) from Columbia University and in colloid science (1960) from University of Cambridge. He came to the department in 1959, retired as Associate Professor in 2011 and is now a Special Lecturer. His research has been on membranes, transport processes, excitation, and recently on health effects of electromagnetic radiation (EMR). His book on health effects of EMR is due out at the end of 2013.

During his tenure, he had short-term appointments at 11 universities around the world, as well as at five industrial research labs and the US Office of Naval Research. He also organized many meetings, including two World Congresses on Electricity and Magnetism in Biology and Medicine, 4 Erice (Italy) Courses on Bioelectrochemistry, and he started the Gordon Research Conferences on Bioelectrochemistry. He has been Chairman of the Organic and Biological Division of the Electrochemical Society, President of the Bioelectrochemical Society, President of the Bioelectromagnetics Society, and has been on editorial boards of Journal of the Electrochemical Society, Bioelectrochemistry and Bioenergetics, Electromagnetic Medicine and Biology. He was editor of the 2009 special issue of Pathophysiology on EMR. He has published over 200 papers and reviews, as well as twelve edited books on electrical properties of biological systems, including the Proceedings of the First World Congress on "Electricity and Magnetism in Biology and Medicine", "Electromagnetic Fields: Biological Interactions and Mechanisms". He was one of the organizers of the online Bioinitiative Report, and edited the 2009 update in Pathophysiology.

Current Research

Electromagnetic radiation (EMR) has been used therapeutically for accelerated healing and pain control, but they have also been associated with adverse health effects. To understand these biological effects, we have been studying the interaction of low frequency EM fields with cells at both the cellular and molecular levels. Our studies with cells have shown that power frequency (60Hz) fields induce stress genes and stress response proteins in cells. The stress response is a protective mechanism induced by harmful environmental stimuli and is characterized by the synthesis of specific proteins that assist the renaturation and transport of damaged proteins. Our studies suggest that EMR initiates the stress response by interacting with electrons within DNA. We have identified a 900 base pair segment associated with the response to EMR, that when removed, eliminates the response, and when transfected into a reporter construct, causes the construct to become EMR responsive. We have also investigated EMR interactions at the molecular level through effects on three reactions, electron transfer in cytochrome oxidase, ATP hydrolysis by the Na,K-ATPase, and the Belousov-Zhabotinski (BZ) reaction (the catalyzed oxidation of malonic acid). All three reactions show:

• EMR accelerates the reaction rate, i.e., electron transfer rate
• EMR competes with the chemical force driving the reaction, so the effect of EMR varies inversely with the reaction rate
• Interaction thresholds are low, comparable to levels found in EMR-cancer epidemiology studies
• Effects vary with frequency, and there appear to be different optima for the reactions studied: ATPase (60Hz), cytochrome oxidase (800Hz), BZ (250Hz)

These properties, in addition to stimulation of DNA in the cellular stress response, are consistent with EMR effects on many biological systems through interaction with electrons moving during redox reactions and also within DNA. The ubiquity of EMR reactions with DNA and the low observed reaction thresholds indicate the need for greater caution and control over the spread of EMR in the environment.

 

MARTIN BLANK verdient PhDs in physikalischer Chemie (1957) von der Columbia University und in Kolloidwissenschaft (1960) von der University of Cambridge. Er kam in der Abteilung im Jahr 1959, zog sich als Associate Professor im Jahr 2011 und ist heute ein Spezial Dozent. Seine Forschung konzentriert sich auf Membranen, Transportprozesse, Anregung zu gesundheitlichen Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung (EMR) gewesen, und vor kurzem. Sein Buch über gesundheitliche Auswirkungen von EMR liegt am Ende des Jahres 2013.
Während seiner Amtszeit hatte er kurzfristig Termine in 11 Universitäten in der ganzen Welt, sowie an fünf industriellen Forschungslabors und des US Office of Naval Research. Er organisierte auch viele Sitzungen, darunter zwei Weltkongressen auf Elektrizität und Magnetismus in Biologie und Medizin, 4 Erice (Italien) Kurse Bioelectrochemistry, und er begann die Gordon Research Conferences on Bioelectrochemistry. Er war Vorsitzender der Organic und Biologische Abteilung der Electrochemical Society, Präsident der Society Bioelektrochemischer, Präsident der Bioelectromagnetics Society, und hat sich auf den Redaktionen des Journal of Electrochemical Society, Bioelectrochemistry und Bioenergetik, Elektromagnetische Medizin und Biologie gewesen. Er war Herausgeber der 2009 Sonderausgabe der Pathophysiologie auf EMR. Er hat über 200 Papiere und Bewertungen, sowie zwölf bearbeitet Bücher auf elektrischen Eigenschaften biologischer Systeme, einschließlich der Proceedings der Erste Weltkongress über "Elektrizität und Magnetismus in Biologie und Medizin", "Biologische Interaktionen und Mechanismen Elektromagnetische Felder" veröffentlicht . Er war einer der Organisatoren des Online BioInitiative Report und bearbeitet das Update 2009 Pathophysiologie.
Aktuelle Forschung
Elektromagnetische Strahlung (EMR) wurde therapeutisch für beschleunigte Heilung und Schmerzkontrolle verwendet, aber sie ist auch mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen verbunden. Diese biologischen Wirkungen zu verstehen, haben wir in der Untersuchung der Wechselwirkung von niederfrequenten EM-Felder mit den Zellen an beiden zellulärer und molekularer Ebene. Unsere Untersuchungen mit Zellen haben gezeigt, dass Netzfrequenz (60 Hz) Felder induzieren Stressgenen und Stressantwort-Proteine ​​in Zellen. Die Stressreaktion ist ein Schutzmechanismus durch schädliche Umweltstimuli induziert und wird durch die Synthese von spezifischen Proteinen, die die Renaturierung und Transport von beschädigter Proteine ​​behilflich ist. Unsere Studien zeigen, dass EMR initiiert die Stressreaktion durch Wechselwirkung mit Elektronen in DNA. Wir haben eine 900-Basenpaar-Segment mit der Reaktion auf EMR, das, wenn entfernt, beseitigt die Reaktion assoziiert identifiziert, und wenn sie in ein Reporterkonstrukt transfiziert, bewirkt, dass das Konstrukt EMR mehr reagiert. Wir untersuchten auch EMR-Wechselwirkungen auf molekularer Ebene durch Effekte auf drei Reaktionen, Elektronentransfer in Cytochrom-Oxidase, ATP-Hydrolyse durch Na, K-ATPase, und Belousov- Zhabotinski (BZ) Reaktion (die katalysierte Oxidation von Malonsäure). Alle drei Reaktionen zeigen:
• EMR beschleunigt die Reaktionsgeschwindigkeit, dh Elektronentransferrate
• EMR konkurriert mit dem chemische treibende Kraft der Reaktion, so dass die Wirkung der EMR variiert umgekehrt mit der Reaktionsgeschwindigkeit
• Interaktionsgrenzen sind niedrig, vergleichbar mit Ebenen in EMR-Krebs-Epidemiologie Studien festgestellt,
• Effekte mit der Frequenz variieren, und es scheinen verschiedene Optima für die Reaktionen untersucht werden: ATPase (60Hz), Cytochrom-Oxidase (800 Hz), BZ (250Hz)
Diese Eigenschaften, die neben der Stimulation der DNA im zellulären Stress-Antwort, sind konsistent mit EMR Auswirkungen auf viele biologische Systeme durch Wechselwirkung mit Elektronen, die sich während der Redox-Reaktionen und auch innerhalb der DNA. Die Allgegenwärtigkeit von EMR Reaktionen mit DNA und die niedrigen beobachteten Reaktionsschwellen Notwendigkeit für größere Vorsicht und Kontrolle über die Verbreitung von EMR in der Umwelt.

 

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Blank M (2014) Overpowered: The Dangers of Electromagnetic Radiation (EMF) and What You Can Do About It. Seven Stories Press, 271pp.

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